Die Käferfans sind überall

Der VW Käfer war eines der erfolgreichsten und am weitesten verbreiteten Modelle der Automobilgeschichte. Das Auto, das einst mit Er läuft und läuft und läuft beworben wurde, kann heute noch auf der Straße gesehen werden. Längst ein Oldtimer, erfreut er sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Die echten Fans haben sich zu Käferklubs zusammengeschlossen.

Was macht ein Käferklub?

Bei diesen Klubs und Vereinen kommt man regelmäßig zusammen und fachsimpelt. Das gesellige Beisammensein ist wichtig, aber es geht auch zur Sache. Denn Oldtimer müssen instand gehalten und immer wieder repariert werden – das macht gemeinsam mehr Spaß. Im Klub kann man Ersatzteile austauschen und Hilfe bekommen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Außerdem fahren die Mitglieder gemeinsam zu Autoausstellungen oder veranstalten sogar eigene Events.

Wie wird man Mitglied?

Man muss nicht unbedingt bereits einen eigenen VW Käfer haben, um Mitglied in einem Klub zu werden. Je nach Vereinssatzung können auch solche Mitglieder aufgenommen werden, die über kein eigenes Auto verfügen. Es macht aber mehr Spaß, wenn man seinen eigenen kleinen Käfer vorführen kann. Man kann sich über die Webseite des Klubs bewerben oder einfach zu einem Treffen kommen und sich dann informieren.

Werden auch New Beetle akzeptiert?

Der klassische VW Käfer wurde nur bis 2003 produziert und dann vom New Beetle abgelöst. Dieser war eigentlich für den amerikanischen Markt gedacht, verkaufte sich dann aber selbst in Europa recht gut. Manche Käferklubs haben Mitglieder, die einen der neueren Käfer fahren. Bei reinen Oldtimer-Vereinen wird man diese aber eher selten sehen.

Wo findet man einen Käferklub?

Da es überall Fans des Käfers gibt, ist der nächste Klub nicht weit. Am besten im Internet eine Suchanfrage eingeben oder in sozialen Netzwerken nachschauen. Hier kann man in der Region und im Bundesland suchen. Die meisten Klubs haben heute eine Webseite, die Informationen über die nächsten Treffen gibt.